Alternative Wählerinitiative Franken


Geschichtliches




Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.“

Napoleon I


Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte; die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.“

Honoré de Balzac





Leidvolle Geschichte



Französische Schützengräben im Trommelfeuer deutscher Artillerie während der Marneoffensive 1918 (dieses Bild wurde vom Vater eines für der-afd-waehler.de arbeitenden Mitarbeiters aus einer Rumpler C.IV in 1000 m Höhe aufgenommen)



Man ist geneigt, Napoleon Recht zu geben angesichts der Tatsache, dass die Mächtigen dieser Welt Geschichte im Sinne politischer Zielsetzungen formulieren lassen. Geschichte wurde und wird immer wieder im Sinne politischer Zielsetzungen instrumentalisiert. Wird andauernd gesagt, dieses und jenes müssen oder dürfen wir im Rückblick auf unsere Vergangenheit tun bzw. nicht tun, dann sollte man skeptisch werden. So wie die Kirchenoberen haben auch Politiker zu allen Zeiten zur Bewahrung eines für sie wichtigen Glaubens einen dazu geäußerten Zweifel unter Strafe gestellt oder dafür gesorgt, dass die Ungläubigen diffamiert und ausgegrenzt wurden. Ein Gesetz gegen Unglauben sollte skeptisch stimmen.

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Es war zeitweise zu befürchten, dass die jüngere Geschichte Deutschlands bald nur noch in Anlehnung an das von den Siegermächten der letzten Weltkriege im Eigeninteresse entwickelte Geschichtsbild, gekennzeichnet durch Einseitigkeit und Übertreibungen bezüglich der Kriegsverbrechen und Kriegsursachen, wie folgt beschrieben werden darf:

Das Jahr 1945 brachte die Befreiung vom Naziregime. Dann schenkten die Amerikaner den Deutschen nach einem vom amerikanischen General Marshall entworfenen Plan viel Geld zum Wiederaufbau ihres Landes. Deutschland wurde zerstört, weil die Deutschen unter einem wahnsinnigen Diktator namens Adolf Hitler einen Krieg entfesselten, um die Welt zu erobern, Völker zu unterwerfen und auszurotten. Diese Eroberungsabsichten waren weltweit besorgniserregend. Der amerikanische Präsident Roosevelt warnte in einer Rundfunkansprache am 27.10.1941 sein Volk zu Recht vor einer von Afrika ausgehenden unmittelbar bevorstehenden Invasion der Nazis in Amerika. Die großzügige Hilfe der Amerikaner nach dem Marshallplan machte den Wiederaufbau Deutschlands erst möglich. Die großen Leistungen von Menschen mit außereuropäischem Migrationshintergrund beim Wiederaufbau müssen besonders gewürdigt werden.

Fazit: Deutschland ist verpflichtet, den Not leidenden Ländern der Welt beizustehen und allen verfolgten Menschen in der Welt Asyl zu gewähren. Es sollte nur etwas von dem zurückgeben, was es nach 1945 von hilfsbereiten Ländern bekommen hat. Die Deutschen sollten dafür dankbar sein, dass Amerikaner, Russen und Engländer sie unter großen Opfern von den Nazis befreit haben und immer daran denken, dass sich die Gegner Nazideutschlands nach dem 2.Weltkrieg außergewöhnlich human verhielten. Historisch beispiellos war ihr Verhalten. Die Deutschen wurden in die westliche Wertegemeinschaft aufgenommen, obwohl sie unter Kaiser Wilhelm II und Adolf Hitler zwei Weltkriege vom Zaun brachen und sich dabei der größten Verbrechen aller Zeiten schuldig machten.



Im Februar 2001 veröffentlichte das Magazin Max ein Gespräch mit Bundespräsident Johannes Rau und dessen damals siebzehnjähriger Tochter:

Herr Bundespräsident, wissen Sie, was Anna gerade in Geschichte durchnimmt?“

Anna Rau griff der Antwort ihres Vaters vor: „Auf die Frage kannst du normalerweise immer mit ΄Nationalsozialismus΄ antworten.“

Auf Nachfrage des Magazins, woher der mangelnde Enthusiasmus für den Gegenstand stamme, erklärte sie, der Zweite Weltkrieg „nerve“ sie: „Immer wieder dasselbe. Man fängt an mit Hitler und dem rosa Kaninchen, dann kommt Anne Frank und ΄Die Welle΄, dann schaut man ΄Schindlers Liste΄ am Wandertag. Im Konfirmandenunterricht nimmt man den Holocaust durch und in Geschichte sowieso. Man könnte fast sagen, man spricht in allen Fächern darüber. Da stumpft man irgendwie ab. Es ist einfach zu viel.“


Die Romanliteratur der Gegenwart wird Deutschland fast immer als alleiniger Sündenbock des 20. Jahrhunderts dargestellt. Es gibt aber auch Ausnahmen z.B. das Buch „Sturz der Titanen“ von Ken Follett.



Die folgenden Beiträge zeigen, dass bezüglich der heute üblichen Geschichtsschreibung sehr viel Skepsis angebracht ist.


1. Lügen in Kriegszeiten von Arthur Ponsonby

2. Die Kriegshetzer aus dem Gentlemen 's Club (Junge Freiheit)

3. Erklärung eines evangelischen Landesbischofs zum Attentat auf Hitler am 20.7.1944

Wie so mancher hochrangige Kirchenvertreter im Strom der Zeit schwimmt und sich dabei den Mächtigen andient.

    4. Warum der Kommunismus mordet (Marx über sogenannten Völkerabfall)

    5. Vorwort zu Joachim Hoffmanns Buch „Stalins Vernichtungskrieg“

Joachim Hoffmann, Dr. phil., geb. am 1.12.1930 in Königsberg/Pr.; ab 1951 Studium zunächst der Naturwissenschaften, dann der Neueren Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Vergleichenden Völkerkunde an der Universität Hamburg sowie an der Freien Universität Berlin; Promotion 1959 mit einer Dissertation unter dem Titel: „Die Berliner Mission des Grafen Prokesch-Osten 1849-1852"; Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1959/1960 über ein Thema der österreichischen Orientpolitik; seit 1960 Angehöriger des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes der Bundeswehr, Wissenschaftlicher Direktor.



6. Vernichtungskrieg

Moderne Zeitgeschichte zum Krieg 1939-1945, Aktuelle Debatten-Grundsatztexte-Online-Lexikon