Dr. Christina Baum, ein Portrait einer mutigen Frau (Bild)


Geboren 1956 Kleingrabe/Thüringen, Abitur in Mühlhausen, Studium der Zahnmedizin in Leipzig und Erfurt, 1979 Arbeitsbeginn in der Poliklinik in Mülhausen.

1981 Bruder mit Frau Flucht in den Westen, danach Schikanen der Familie durch die Stasi. Besonders Vater als ökonomischer Direktor einer Textilfabrik. 1985 Antrag auf Ausreise. Genehmigung im Mai/Juni 1989, Ausreise.

Verheiratet, 1 Tochter, 2 Enkel. Ab 1982 zahnärztliche Gemeinschaftspraxis mit ihrem Mann in Lauda-Königshofen/BW.

Ab April 2013 Mitglied in der AfD, vorher parteilos. Ab August 2013 Sprecher des KV's Main-Tauber. März 2016 MdL Baden-Württemberg mit 17,2 % der Zweit-Stimmen.


Wie und warum Eintritt in die AfD?

Christina Baum war schon immer unbequem und systemkritisch. Gleichmacherei und Leistungsfeindlichkeit des Sozialismus waren ihr zuwider. Im Sommer 1989 Ankunft im Westen, sie fühlte sich frei und glücklich. Tägliche politische Diskussionen waren Vergangenheit. Die Wiedervereinigung Deutschlands ereignete sich im Herbst 1989. Ein Wunsch wurde wahr, der niemals für möglich gehalten wurde: Endlich waren die Deutschen wieder ein Volk.

Die Verantwortung gegenüber den Enkeln, das schlechte Gewissen ließen Christina aber nicht ruhig schlafen. Die Fähigkeit der AfD, mit Weitsicht ohne Scheuklappen und Ideologie nach vorn zu schauen, zu realisieren, zu reflektieren und in die Zukunft zu projizieren, überzeugten Christina maßgeblich.

In den Altparteien dominierte die Negativauslese, Kritiker wurden kaltgestellt, meinungslose Figuren ohne Rückgrat gelangten nach oben. Eins stand für Christina fest: Niemals eine Koalition mit diesen Parteien und Figuren. Erst nach deren inhaltlicher und personeller Erneuerung kann es eine Zusammenarbeit geben.


2014 kamen die ersten Flüchtlinge nach Main/Tauber, 51 junge Männer. Eine Flüchtlingshelferin beschrieb ihre Gefühle in der Zeitung: „Menschen wie du und ich“. Die Schönfärberei, das Ausblenden von Konflikten und das Sand in die Augen streuen machte wütend. In einem Leserbrief im Oktober 2014 veröffentlichte Christina Baum in Sorge um unser Land ihre Bedenken: Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten aus einem völlig anderen, islamischen Kulturkreis kommend in u.a. Verachtung der Frauen, deren Verstümmelung des Sexualorgans, Burka tragend und deren Steinigung bei Verletzung der „Familienehre“. 2/3 der Menschen leben weltweit in Armut, es gibt viele Kriegsschauplätze, sollen wir alle aufnehmen? Offene Grenzen sind eine Illusion, daher Grenzen schließen ist die einzige Option. Die politische Veränderung und die Hilfe vor Ort sind zwingend erforderlich: Heimatnahe Schutzzonen vor Ort und Unterstützung für ein menschenwürdiges Leben. 5 Leserbriefe erschienen postwendend in der Zeitung: Sie werteten Christina als moralischen Abschaum.


Anfeindungen gegenüber der AfD und damit gegenüber uns müssen wir aushalten, wir müssen die Leute in vorderster Front unterstützen, schützen und uns mit ihnen solidarisieren. Nur so können wir jedes Gewitter überstehen, gestärkt daraus hervorgehen und dauerhaft Erfolg haben. Weg mit den roten Linien und Einschränkung der Meinungsfreiheit! Die einzige rote Linie ist die freiheitliche demokratische Grundordnung. Wenn alle zusammenhalten, kann uns keiner aufhalten. Der Wahrheit gehört die Zukunft und der AfD.

Wir müssen Rechenschaft verlangen wir für die gesetzesbrecherische Masseneinwanderung 2015. Die AfD fordert einen Untersuchungsausschuss. Wir werden solange nicht ruhen, bis Frau Merkel vor Gericht steht.


Zu erinnern an frühere Pegida-Demos in Würzburg mit antideutschen Linken und Grünen, total verblendet und archaische, mittelalterliche Verhältnisse verherrlichend. In vorderster Front und ein Kreuz tragend ein evangelischer Studentenpfarrer: Christinas Austritt aus Kirche war die unmittelbare Folge aufgrund ihrer Empörung.

Entwicklungen vorherzusehen ist von Vorteil, kann aber auch von Nachteil sein. Die Angst vor der Zukunft beschleicht einem bei Hilflosigkeit. Schon 2014 erfolgte die Ankündigung einer islamischen Partei. Jetzt ist sie da: die ADD (Allianz Deutscher Demokraten), Antritt für den deutschen Bundestag? Die ADD richtet sich an türkische und muslimische Einwanderer. Auf den Werbe-Plakaten befindet sich der Türkische Präsident: Erdogan! Diese Fehlentwicklung wird ermöglicht durch Vergabe der deutschen bzw. damit auch doppelten Staatsbürgerschaft. Durch diese Entwicklung wird unsere Werteordnung aus den Angeln gehoben, da die Politik der Türken in Deutschland nach deren eigenen türkischen Interessen vertreten wird.


3 Positionen des AfD Wahlprogramms 2017 sind nach Christina Baum besonders wichtig:


- Das Geburtsort-Prinzip für Staatsbürgerschaft streichen und zurück zum Abstammungsprinzip (galt bis 2000).

- Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft bis auf wenige, begründete Ausnahmen.

- Einführung der Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild (ist für AfD nicht verhandelbar).


Nur so sind die deutschen Interessen zu wahren bei einem steigenden Ausländeranteil in einer „Multi/Kulti“ Gesellschaft. Wir dürfen uns Deutsche in unserem Deutschland nicht zu einer ethnischen Minderheit werden lassen. Wir haben die Aufgabe, die deutschen Werte zu erhalten, um unser Deutschland auf unserem eigenen Grund und Boden unseren Kindern und unseren Enkeln zu bewahren. Wir lassen uns durch nichts und niemanden vertreiben. Wir werben um Unterstützung der AfD durch die gesamte Zivilgesellschaft.

NN